Wels bekennt sich nachhaltig zur Energiewende

und geht von der Theorie in die Praxis.

 

Im Zuge des Forschungsprojekts EnergieStadt Wels wurde ein konkreter Umsetzungsplan für die Einsparung von Ressourcen entwickelt und präsentiert. Eines der deklarierten Ziele ist die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks der Stadt Wels um 20% bis 2020. Der erste Schritt dahin ist die Zusammenstellung eines repräsentativen Teams aus 40 Welser Haushalten, die als Footprint Pioniere für ein Jahr Inputs bekommen, die ersten Erfahrungen sammeln, sich darüber austauschen und darüber berichten.


Es geht um Lebensqualität statt Verzicht.

Um Erfahrungen statt umständlicher Analysen.


Rund um die 4 zentralen Themen des Footprints Wohnen, Konsum, Ernährung und Mobilität werden Möglichkeiten zum Ressourcensparen aufgezeigt, die gleichzeitig die individuelle Lebensqualität erhöhen. Die Pioniere sammeln unter Anleitung von Experten Erfahrungen in ihrem täglichen Leben und geben diese an die breite Öffentlichkeit im Zuge von Veranstaltungen und individuellen Berichterstattungen weiter. Die Pioniere sind greifbar, vernetzt, und von Juni 2014 bis Juni 2015 aktiv.



Projekt-Ablauf

1) Eine qualitative Erhebung

Der individuelle Footprint wird für jeden Pionier bei Projektstart quantitativ und qualitativ erhoben. Die ersten thematischen Ansatzpunkte zur Verringerung des Fußabdrucks werden ermittelt. 


2) Von Juni 2014 bis Juni 2015

bekommen die Pioniere weitere regelmässige Inputs von Experten und treffen sich bei internen und externen Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch. Die relevanten Themen rund um den Footprint sowie die individuellen Erfahrungen der Pioniere werden direkt aus der Pioniergruppe dokumentiert und für die Veröffentlichung aufbereitet. Zwischenevaluierungen werden durchgeführt.

3) Zu Projektende

im Juni 2015 wird der individuelle Footprint wieder quantitativ und qualitativ erhoben und mit der Ersterhebung und den Zwischenevaluierungen verglichen und dokumentiert.


Was können die Pioniere erwarten?

1) Individuelle Beratung und Betreuung durch Experten des Klimabündnis OÖ und der Projektpartner zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität. 
2) Medien-Workshops zur eigenständigen Aufbereitung ihrer Erfahrungen und Betreuung in der Dokumentation und Sammlung der individuellen Erfahrungen.

3) Umfassende Informationen und Vernetzung zu relevanten Themen in der Region.


Was wird von den Pionieren erwartet?

1) Die Teilnahme an 10 internen Vernetzungstreffen innerhalb eines Jahres, die u.a. im Rahmen von Exkursionen, Projektbesuchen oder als Stammtisch organisiert sind und sich jeweils einem relevanten Thema widmen.

2) Die Bereitschaft zum Sammeln der individuellen Erfahrungen und Austausch mit den anderen Pionieren für die Aufbereitung dieser Erfahrungen in regionalen und landesweiten Medien.
3) Die Bereitschaft zu Austausch, Vernetzung und Multiplikation.

 

Kontakt
Christian Bartak, Projektkoordination


 

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