Was wird 2012 bis 2014 umgesetzt?


Modell für gemeinschaftliche thermische Sanierungsinitiativen

Ziel des Projektes ist es, anhand einer Beispielsiedlung ein Modell für gemeinschaftliche thermische Sanierungsinitiativen zu entwickeln. Vorrangige Nutznießer sind die Inhaber sanierungsbedürftiger Gebäude, daneben aber auch Geldinstitute und Gewerbetreibende aus der Region, denen sich neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

 

Leitfaden für „Energiesparende Siedlungsentwicklung“

Ziel des Projektes ist es, einen Leitfaden für eine energiesparende Siedlungsentwicklung als Beitrag zur Örtlichen Raumplanung (Örtliches Entwicklungskonzept, Flächenwidmungsplan, Bebauungsplan) zu erstellen und in der Region zu dieser Frage einen Grundkonsens (Präambel zum energiesparenden Siedeln) zu erzielen. Mit dem im Projekt erstellten Leitfaden wird Gemeinden und Planern eine Handhabe zur energiesparenden Siedlungsentwicklung gegeben.

 

Biomasselogistik bzw. „Biomassebörse“

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer „Börse“ bzw. eines Umschlagplatzes für Biomassebrennstoffe mit entsprechenden Logistik- und Lagerkapazitäten. Damit soll zwischen Waldbesitzern, Brennholz- und Hackgutvermarktern und den Brennstoffabnehmern vermittelt und die Vermarktung von Waldbiomasse optimiert  werden. 

 

Modell für Energielandwirtschaft als Perspektive für die regionale Landwirtschaft

Zielsetzung des Projekts ist es, unter Berücksichtigung ökonomischer Faktoren realisierbare Potential für Biomasse aus agrarischer Produktion und aus der Landschaftspflege zu ermitteln. Wegen des hohen Maisanteiles an der regionalen Ackerfläche ist dabei die energetische Nutzung von Maisspindeln von besonderem Interesse.

 

Gemeinschaftliche PV-Anlagen

Ziel des Projektes ist es, Empfehlungen und Umsetzungsleitfäden für PV-Beteiligungsanlagen zu erarbeiten und den Zielgruppen nahe zu bringen. Damit soll die Motivation zur Durchführung derartiger gemeinschaftlicher Initiativen gesteigert werden. Ein wichtiger Punkt ist die Klärung der Frage, welche rechtlichen und finanziellen Konstruktionen zu empfehlen sind.

 

Förderung des Radverkehrs und der  E-Mobilität

Ziel des Projektes ist es,  kurze PKW-Strecken in der Energieregion auf nichtmotorisierte Verkehrsformen wie Fahrrad oder Pedelecs zu verlagern. Dadurch ließen sich enorme Energiemengen einsparen.  Der Einsatz von Pedelecs kann auch den Einzugsbereich von öffentlichen Stationen wesentlich erweitern und so dem öffentlichen Verkehr mehr potentielle Nutzer zuführen.

 

„Energieerlebnis-Radwege“ mit E-Bikes

Zielsetzungen sind die Stärkung des Radtourismus in der Region und die Erweiterung des energietouristischen Angebots. Konkrtzer Anknüpfungspunkt ist die Entwicklung des fachtouristischen Angebotes „Energie zum Erleben“ mit regionalen Unternehmen, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie und Landwirtschaft als Partnern.

 

Betriebliche Energie- und Klimaschutzberatung

Ziel ist es, bei den Betrieben der Region die Themen Energieeffizienz und Erneuerbare Energieträger durch Beratungsangebote und freiwillige Selbstverpflichtungen stärker zu verankern und konkrete Energie- bzw. Emissionseinsparungen zu erreichen. 

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